…die Farbenlehre geht weiter:
Rosa – für Zartheit und Sensibilität
Rot + Weiss = Rosa. Rosa gehört zu den warmen Farben, da es von Rot abgeleitet ist. Während Rot jedoch eher für Leidenschaft und Sexualität steht, wird Rosa mit selbstloser Liebe assoziiert. Diese Farbe wirkt wie ein lichtdurchfluteter Rosenquarz und symbolisiert damit auch das Zarte und Sensible. Der Volksmund spricht von Babyrosa und tatsächlich repräsentiert Rosa vom Babyalter an das Urweibliche. Wir verbinden damit Niedliches, Weiches, Sanftmütiges. Rosa vermindert Reizbarkeit und Aggressionen, lindert Verzweiflung und Einsamkeit. Es besänftigt und beruhigt die Gefühle und es öffnet das Herz.
Als Wohnfarbe lässt sich Rosa optimal im Schlafzimmer einsetzen, wenn es darum geht, stärkere Selbstliebe zu entwickeln.
Türkis – für Eigenwilligkeit und Unabhängigkeit
Blau + Gelb = Türkis. Türkis hat seine kühlende und erfrischende Wirkung vom Blau und unterstützt uns somit bei geistiger Anspannung und Erschöpfung. Der Gelbanteil sorgt für Offenheit und das Aufbauende. Türkis steht für Klarheit, aufrichtige Kommunikation, innnere Wahrheit und gedankliche Kreativität. Türkis wirkt bei mentaler Nervosität beruhigend und unterstützt unser Abwehrsystem.
Als Wandfarbe eingesetzt, erzeugt es eine beruhigende und wohltuende Atmosphäre und vergrössert gleichzeitig optisch die Räume.
Braun – für Geborgenheit und Stabilität
Rot + Blau + Gelb = Braun. Braun, die Farbe der Erde und der Natur steht für Geborgenheit und Wärme. In ihr manifestieren sich unsere Wurzeln. Verspürt man ein Bedürfnis nach Schutz und Aufgehobensein, bietet Braun ein gutes Umfeld. Es erdet uns in unruhigen Zeiten und bringt uns zurück in unsere Mitte. Braun ist zurückhaltend, aus sehr vielen Farben zusammengesetzt und kann sich somit fast allem anpassen.
Im Wohnbereich gibt Braun, insbesondere als Möbelstück, das Gefühl von Behaglichkeit und Schutz.
Es ist wundervoll all diese Farben um sich zu haben. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich in ein Aquarium schaue, die Farben von Salz- als auch Süsswasserfischen sind um ein -zig faches intensiver. Probieren Sie es aus.
Nicole Montag, Burn-Out Scout