Dank der Teilnahme am jährlich stattfindenen Symposium der Schmidheiny Stiftung #ESST2011 gelange ich immer wieder in den Genuss, meinen Gedankengang kreativ beeinflusst zu wissen. Mein persönliches diesjähriges Highlight ist Abt @Martin Werlen, euer Gnaden, der Abt des Benediktiner Klosters Einsiedeln. Abt Werlen setzt das Twitter Kommunikationswerkzeug sehr erfolgreich ein, um mit allen Internet- und Mobile -App-Fähigen in den Dialog einzutreten – Starpotential aufgrund der sprachlichen Differenziertheit inbegriffen.
Im Zusammenhang mit dem Web 2.0 und der Beta-Welt, in der alles “in progress” (ugs. im dynamischen Fluss) und nie final (ugs. endlich) ist, tauchte die Frage auf, ob und wie man denn in der Welt 2.0 führt. Ist 2.o dermassen chaotisch und unstrukturiert, dass somit auch die Bezeichnung Führung hinfällig wird?
Bei Führung 1.0 geht es um Kontrolle ausüben und Machtfülle demonstrieren (hierarchy), folglich ist Führung 2.0 Vertrauen und gemeinsamer Erfolgswille (wirearchy) gewürzt mit Wissen, Glaubwürdigkeit und lösungsorientiertem Tun.
BRAVO ! Douglas McGregor und seine Postulate zur “Theory X” und “Theory Y” grüssen mit dem Zaunpfahl. Web 1.0 ist also der faule, unmotivierte Mitarbeiter, dem man Anreizimpulse geben muss, damit etwas getan wird vs. Web 2.0 der beflügelte von sich aus begeisterte Mensch, der Freude hat am Tun und Entdecken.
Meines Erachtens ist 2.0 herzerfrischend und empowert mich, denn in unserer jetzigen Gesellschaft sind die Klüfte zwischen sinnvollem Tun und hierarchiebedingter eingeschränkter Tätigkeit noch nie grösser gewesen und das alles aufgrund der Social Media Crowd, deren Cloud und Anhängerschaft immer grösser wird.
Ich denke, dass unsere ‘digital natives‘ gerade hier und heute dabei sind, den Stresspegel zumindest aus dem krankmachenden Rotbereich des Drehzahlmessers wegzubefördern. Und ich lade alle Menschen ein, deren Wohlbefinden gross und deren Stresspegel im Sinken begriffen sein soll: machen Sie mit in der 2.0 Movement (ugs. Bewegung), erfahren Sie die Freiheitsgrade, indem die Distanz (Machtfülle) dahinschmilzt und sich Menschen in der Arbeitswelt grundsätzlich auf gleicher Augenhöhe begegnen.
Zukunftsspinnereien? ! Everything is possible ! Und diese Brand-Line ist ja auch RT (ugs. re-tweet).
Ausprobieren und dann bitte erst bewerten (ugs. Like / Dislike).
TGIM @Kevyn Eva Norton
Thank God it’s Monday,
herzlich, Nicole Montag




