Twitter
Facebook RSS-Feed

Die Tiefe der Stille

<< Manche Menschen wissen gar nicht, wie tief die Stille ist.>>

Nicole Montag, 2004

Dieser Satz wurde anlässlich meines Laufbahncoachings Ende November 2004 geboren. Ich hatte ein paar sehr stillbewegte Monate hinter mir. Momente des Nichts. Momente des Sichfürnichtsentscheiden, Sichfürnichtsbegeistern, Sichfürnichtsfreuen können.

Auf die Frage, ob ich eine Tasse Kaffee oder einen Tee haben wolle, konnte ich nur antworten: “Ist egal, schmeckt doch alles gleich.”

Aus diesem Gleichheitsempfinden – oder anders ausgedrückt aus der Gleichgültigkeit – entstand die Idee, mich in der Tiefe mit dem “Tod” auseinanderzusetzen. Die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross, eröffneten mir neue Tore. Unangedachte Tore, undenkbare und unaussprechliche Tore, da der Tod in unserer Gesellschaft ein Tabuthema darstellt. Frau Kübler-Ross hat viele Menschen auf deren Weg des Sterbens begleitet und postulierte daraufhin ein Modell des Sterbeprozesses.

Der Sterbeprozess gliedert sich nach ihren Beobachtungen in 5 Phasen:

  1. Denial  = Nichtwahrhabenwollen
  2. Anger = Zorn
  3. Bargaining = Verhandeln
  4. Depression = Auf sich selbst und nach innen gerichtete Wut & Agression
  5. Acceptance = Akzeptanz

Da ich in den Momenten des Gleichgültigkeitsmodus, jedoch hin und wieder einen Anflug von Lebenswillen erlebte, konnte ich zwar noch nicht auf die Frage: “was will ich jetzt beruflich tun”, jedoch sehrwohl Träume und Szenarien in Worte fassen, was ich mit 93 Jahren machen, wie ich leben und grundsätzlich sein wollte. Ich schrieb mein Leben somit vom gewünschten Ende, dem Lebensalter meiner Urgrossmutter Eva, zum Jetzt fort. Das hatte den unbeschreiblich befreienden Moment, als dass ich aus der Fülle des Alters schöpfen konnte, ohne mich in das Korsett der gesellschaftlichen Anforderungen, Verhaltensnormen, ethischen Grundsätze als auch meine derzeit vorherrschenden Werte zwängen zu müssen.

In der Retrospektive schreibe ich dem Burn-Out Erleben genau diese 5 markanten Schritte zu. Zudem bezeichne ich einen Burn-Out Prozess als den “kleinen Tod”. Wer in einem Burn-Out Erleben eben nur noch die Stille erlebt, dem bleibt gar keine andere Wahl als sich mit dem “Sinn des Lebens” auseinanderzusetzen.

“Sie wollen doch funktionieren”, das war der Satz, den die begleitende Ärztin prägte. Schlussendlich muss ich und will ich sagen: “Ja, ich möchte ein lebenswertes Leben führen und nein, ich will nicht funktionieren.” Um zu dieser wirklich tiefgreifenden Weltansicht zu gelangen, benötigte ich die Stille. Die lähmende Stille, die angsterfüllte Stille, die leere Stille, die geschmacklose Stille, die tonnenschwere Stille, die nichtaufhörenwollende Stille. Ich wurde auf den “ground zero” meines Seins zurückgeworfen. Ob ich das nun wollte oder nicht. Und der einzige Ausweg war, das zu akzeptieren was ist.

Ich wünsche Ihnen ein paar freigewählte stille Momente,

herzlich,

Nicole Montag, Burn-Out Scout

(Mit)teilen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • Facebook
  • MySpace
  • Technorati
  • email

Zehn Fragen an: Nataly Menzi

Heute präsentiere ich stolz ein weiteres ‘highlight’ Interview in meiner Reihe “10 Fragen an”. Ich geleite Frau Menzi, Farbtherapeutin und Ernährungsberaterin, auf den roten Teppich und gebe Ihr das Wort.

“Lieben Dank,  Frau Menzi,  für Ihre farbenfrohen Botschaften und Energien.”

Hier geht es zum Interview.

(Mit)teilen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • Facebook
  • MySpace
  • Technorati
  • email

Weiss – Grau – Schwarz

Die Farben (auch manchmal als Nicht-Farben definiert) Weiss, Grau und Schwarz sind speziell, da sie ein universelles Einsatzspektrum haben.


Weiss – für Echtheit und Perfektion

Die Farbe von Hochzeitskleidern, Priestergewändern und Arztkitteln weckt Assoziationen von Reinheit und Unschuld, Glaube und Frömmigkeit, Klarheit und Vollkommenheit, Sauberkeit und Heilung. Weiss gibt Raum zum Nachdenken und unterstützt die Klärung des Geistes.

In Räumen kann zu viel Weiss jedoch eine Atmosphäre von Kühle, Reserviertheit und Autorität schaffen und uns somit von Menschen isolieren.

Grau – für Zurückhaltung und Kontrast

Grau ist in der Arbeitswelt eine der vorherrschenden Farben, denn es wirkt neutral. Mit dieser Farbe kann man nichts falsch machen. Sie wird mit Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung assoziiert und schützt vor äusseren Einflüssen. Grau ist die Ruhe in sich, es sendet keine lauten Signale, ruft keine Reaktionen hervor. Mit Grau ist man nicht auf der Reise, sondern schon angekommen. Grau gekleidete Menschen können sicher sein, dass man ihnen zuhört, weil ihre Kleidung nicht von ihren Worten ablenkt.
Oft wünscht sich Grau einen bunten Partner, damit es auf Dauer nicht zu farblos und langweilig wirkt. Fast alle Farben kommen in Verbindung mit Grau zum Strahlen.

Schwarz – für Schutz und Distanz

Mit Schwarz verbinden wir Stille und Unendlichkeit. Es tröstet und unterstützt, wirkt geheimnisvoll, steht für Dunkelheit und momentanen Lebensstillstand. Wie eine Schutzhülle umgibt uns Schwarz in Zeiten, in denen wir uns vor äusseren wie auch inneren Einflüssen abschirmen wollen. Schwarz kann uns aber auch daran hindern, zu wachsen und uns zu verändern.
Im Beruf steht schwarz für Kompetenz,  Sachlichkeit und Distanz. Auch wenn es eine sehr beliebte Kleiderfarbe ist, so wird sie oft unbewusst genutzt, um sich vor der Welt zu verstecken. wer dagegen auf Menschen zugehen oder Nähe zeigen möchte, hat es in Schwarz schwerer.

Ich wünsche einen farbdurchfluteten Tag.

Nicole Montag, Burn-Out Scout

(Mit)teilen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • Facebook
  • MySpace
  • Technorati
  • email

Stille – Silence – Silentium

Peter Steiner hat mit seinem Erstlingswerk “Vom Glück der Stille” (Peter Steiner, 2007) ein Kleinod der Einfachheit und der Tiefgründigkeit erschaffen. Menschen wie er, wirken und Vom Glück der Stillehandeln aufgrund Ihrer Präsenz im Hier und Jetzt und schaffen es zudem, die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks zwischen zwei Buchdeckeln einzufangen. Dieses Buch besticht durch die berührende Bildsprache. Klarheit und Reinheit überzeugen in der strukturellen Darstellung und in der Art und Weise wie Peter Steiner seine Bildkompositionen auswählt und einfängt. Dieses Handbuch passt locker in jede Tasche und kann bei längeren und häufigeren Bewegungen im öffentlichen Raum Impulse zum Innehalten geben. Blenden Sie die Umgebung aus und versinken Sie in die Bilder  und die ‘beg-leitenden’ Texte. Ich garantiere, dass 10 Minuten kontemplatives Befassen  “Vom Glück der Stille – Die Kunst das Leben anders zu sehen” zu einer Inspiration Ihrer Gedanken und einem wahren Jungbrunnen Ihres Wohlbefindens wird.  Schenken Sie der Stille Ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Schliessen Sie die Augen und lächeln Sie sich selbst begeistert zu.  Sie werden sicherlich ganz Erstaunliches in den Tiefen Ihres Selbst entdecken.

Viele stille Entdeckungen der Schönheit des Augenblicks wünscht Ihnen, Nicole Montag, Burn-Out Scout

(Mit)teilen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • LinkedIn
  • Facebook
  • MySpace
  • Technorati
  • email