Das Zusammenleben im sozialen Gefüge unterliegt gewissen Modalitäten. Es werden, allgemein ausgedrückt, Regeln aufgestellt, sodass das verträgliche Miteinander eine Form erhält. In dieser Form sind die Leitplanken respektive der Rahmen aller menschlicher Interaktion abgesteckt. Wer die Regeln verletzt oder bewusst bricht, wird mit Konsequenzen behaftet.
Grenzen und Regeln sind Hilfswerkzeuge für das friedliche Miteinander. Grenzen und Regeln schaffen Klarheit. Es ist wichtig zu wissen, auch im Sinne der Verlässlichkeit, woran man ist. Grenzen bieten in diesem Sinne Hilfe, geben Schutz und Sicherheit. Grenzen schränken in diesem Sinne a priori nicht ein, sondern bauen ein verlässliches Koordinatensystem auf, in dem man sich zurechtfinden kann und nicht täglich mit der Grenzmarkierung wieder von vorne beginnen muss.
Fehlende Grenzen verunsichern. Machen haltlos. Die Inkonsequenz im Miteinanderumgehen ohne klare Regelung besteht dann aus einem Widerspruch von Machtausübung, Befehlen und Verboten, und zu grosser Nachgiebigkeit, einem ‘laissez-faire’.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Artikel 1, Absatz 1 des deutschen Grundgesetzes (GG)
Respektieren wir diese Würde, indem wir uns, gegenseite Achtung entgegenbringen, zuhören und uns auf unser Gegenüber unvoreingenommen und im wertschätzenden Diskurs einlassen.
Wie setzt man Grenzen? > Indem man den Satz mit “Ich…” beginnt.
Dieses Foto beinhaltet Grenze als auch Brücke.
Der Kubismus arbeitet mit der Simultaneität, wo in einem einzigen Bild alles zugleich stattfindet.
Montag ist ein Grenztag, markiert dieser Tag wie kein anderer das Ende des Ruhetags Sonntag und den Beginn der Arbeitswoche.



