Die Farben (auch manchmal als Nicht-Farben definiert) Weiss, Grau und Schwarz sind speziell, da sie ein universelles Einsatzspektrum haben.
Weiss – für Echtheit und Perfektion
Die Farbe von Hochzeitskleidern, Priestergewändern und Arztkitteln weckt Assoziationen von Reinheit und Unschuld, Glaube und Frömmigkeit, Klarheit und Vollkommenheit, Sauberkeit und Heilung. Weiss gibt Raum zum Nachdenken und unterstützt die Klärung des Geistes.
In Räumen kann zu viel Weiss jedoch eine Atmosphäre von Kühle, Reserviertheit und Autorität schaffen und uns somit von Menschen isolieren.
Grau – für Zurückhaltung und Kontrast
Grau ist in der Arbeitswelt eine der vorherrschenden Farben, denn es wirkt neutral. Mit dieser Farbe kann man nichts falsch machen. Sie wird mit Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung assoziiert und schützt vor äusseren Einflüssen. Grau ist die Ruhe in sich, es sendet keine lauten Signale, ruft keine Reaktionen hervor. Mit Grau ist man nicht auf der Reise, sondern schon angekommen. Grau gekleidete Menschen können sicher sein, dass man ihnen zuhört, weil ihre Kleidung nicht von ihren Worten ablenkt.
Oft wünscht sich Grau einen bunten Partner, damit es auf Dauer nicht zu farblos und langweilig wirkt. Fast alle Farben kommen in Verbindung mit Grau zum Strahlen.
Schwarz – für Schutz und Distanz
Mit Schwarz verbinden wir Stille und Unendlichkeit. Es tröstet und unterstützt, wirkt geheimnisvoll, steht für Dunkelheit und momentanen Lebensstillstand. Wie eine Schutzhülle umgibt uns Schwarz in Zeiten, in denen wir uns vor äusseren wie auch inneren Einflüssen abschirmen wollen. Schwarz kann uns aber auch daran hindern, zu wachsen und uns zu verändern.
Im Beruf steht schwarz für Kompetenz, Sachlichkeit und Distanz. Auch wenn es eine sehr beliebte Kleiderfarbe ist, so wird sie oft unbewusst genutzt, um sich vor der Welt zu verstecken. wer dagegen auf Menschen zugehen oder Nähe zeigen möchte, hat es in Schwarz schwerer.
Ich wünsche einen farbdurchfluteten Tag.
Nicole Montag, Burn-Out Scout