Interview vom Freitag, 23. Januar 2009
1. Guten Tag Frau Menzi, heute ist es recht grau, wenn man nach draussen schaut. Welchen Einfluss hat diese Färbung auf uns Menschen?
Das neblige, eher düstere und graue Wetter drückt vielen Menschen auf das Gemüt. Dies rührt einerseits von der Farblosigkeit und andererseits von der fortgeschrittenen Winterjahreszeitenphase her. Nach den Festtagen fehlt uns das Licht vermehrt. In der Adventszeit holen wir uns das „gefühlsmässig” über die immerzu präsente, stimmungsvolle Beleuchtung, über Düfte und Essen. Doch wenn dieser „Zauber” vorbei ist, bleibt die kahle und im wahrsten Sinne des Wortes, kalte Realität übrig.
Für viele Menschen ist der Jahresanfang mit den Monaten Januar, Februar (der kalendarische Jahresbeginn) eine eher schwierige Zeit. Deckt sich dieser Menschenbeeinflusste Beginn eben nicht mit dem Natürlichen. Der Jahresbeginn der Natur, findet in unseren Breitengraden im Frühling, also Ende März statt. Da erwacht alles zu neuem Leben. Es fängt an zu grünen und zu wachsen.
2. Und was passiert wenn der Himmel strahlend blau ist und die Sonne ihr Licht sendet?
Die Sonne sendet ihr Licht grundsätzlich immer, sonst wäre es fortlaufend stockdunkel. Bei direktem als auch bei indirektem Sonnenlicht sind wir einer bestimmten Anzahl Lux (Lux ist eine Grösse der Beleuchtungsstärke) ausgesetzt, welche wir über die Augen und die Haut aufnehmen. Bei langen Perioden direkter Sonneneinstrahlung, nehmen wir folglich sehr viel mehr Luxeinheiten zu uns, als bei trübem Winterwetter. Dieses Licht beeinflusst unseren Hormonhaushalt ganz entscheidend. Ist verantwortlich für unseren Schlaf- Wach- Rhythmus und ist die Grundlage zur Bildung von Vitamin D, was wiederum entscheidend (neben Kalzium) für unsere Knochendichte ist.

3. Welche Wirkung hat denn Weiss auf uns?
Weiss ist eine Farbe (keine Farbe), die reflektiert und somit aufhellt. Zudem ist in Weiss jede andere Farbe enthalten. Ein Lichtstrahl der durch ein Prisma fällt, teilt sich in alle Spektralfarben.
J.W. Goethe sagte einst:
“Farben sind die Kinder des Lichts.”


