Berufserfahrung

Mein Weg führte mich seit 1990 durch Firmen wie Ciba (ehemals Ciba Geigy AG und Ciba Specialty Chemicals AG, heute BASF), Novartis AG,  Datalynx AG und das TSM Schulzentrum. Die Welt der Versicherungen durfte ich in der renommierten Baloise kennenlernen.  Alle Stationen haben mich geprägt und ich bin dankbar für all das Wissen, das ich mir in diesen Organisationen aneignen durfte. Mein Handwerk habe ich in folgenden Abteilungen erlernt: Controlling, Lagerbewirtschaftung und Logistik, Umweltschutzdienste, IT, Marketing, Executive Assistance von Managern der ‘C’ Kategorie und nicht zuletzt Projekt Management.  Ich danke all den Menschen, die sich entschieden haben, ein Stück des Weges mit mir zu gehen und mir dabei Ihr Vertrauen geschenkt haben.

Studien

Neugier ist der Motor und Studien ein Lebenselixier für Geist und Verstand

Albert Ludwigs Universität, D

Im Oktober 1990 immatrikulierte ich mich an der Albert Ludwigs Universität in Freiburg im Breisgau mit der festen Absicht, mich dem Umweltschutz zu verschreiben.  Der Idealismus erreichte nach eineinhalb Jahren ein Ende, da Umweltschutzgedanken zwar sehr ehrenwert, jedoch den tatsächlichen Tiefen eines Chemiestudiums nicht standhielten. Immerhin besitze ich die Bescheinigung, dass ich Kenntnisse in Physikalischer Chemie habe. Es beruhigt mich ausserordentlich, dass ich die Schrödinger Gleichung verinnerlicht habe. Sie ist seither ein verlässlicher Partner meines ’Wach-Schlaf’ Zustandes.

Universität Basel, CH

Nach reiflicher Ueberlegung beschloss ich, mich an der Universität Basel dem Studium der Wirtschaftswissenschaften zu widmen und diese zu meinem Metier zu machen. In guter Erinnerung ist mir Professor Müller geblieben. Themen wie Organisation & Führung und Personalmanagement waren unbeschreiblich “Augen und Herz öffnend”.  Schade, dass solche Themen nicht schon in der regulären Schulzeit gelehrt werden, haben doch meine ehemaligen Studienkollegen der Chemie, die heute Führungspersönlichkeiten in der Industrie sind, diese Grundlagen erst wesentlich später in ihren MBA Studien kennengelernt. Statistik bei Professor Polasek wird mir ewig präsent sein, da ich tatsächlich Bayes Statistik ihre Reize abgewinnen konnte. Einzig beim Wort Gauss’sche Normalverteilung, beginne ich reflexartig philosophische Fragen zu stellen. Die Universität Basel gab mir die Möglichkeit, über “Mensch, Gesellschaft und Umwelt” neue Impulse zu erhalten und die Vorlesungen in Wirtschaftsökologie sind mir präsent, da ich auch im wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld immer den “grünen” Ansatz gesucht habe.  Mein Credo Mitte der Neunziger war schon damals: “Das nachhaltige Wirtschaften und ethische Handeln, das müssen Grundsätze des modernen ‘Homo Ökonomicus’ sein.”

The Open University, UK

Die Ideen und Möglichkeiten der psychologischen und ethischen Führung von Unternehmen beschäftigte mich mehr und mehr und so folgte in logischer Konsequenz, dass  ich meine Fächerkombination von Wirtschaftswissenschaften hin zur Psychologie verlagerte.  Das   Fernstudium der Psychologie an der Open University in England war beschlossene Sache und wurde im  Jahr 2000 umgesetzt.

Burn-Out Experience

Aufgrund meines eigenen Burn-Out, beschloss ich schon im Jahr 2006, mich intensiver der Thematik Burn-Out zu widmen und begann nebenberuflich, Menschen in Extremsituationen zu coachen.  Der Weg des  Suchens und Ausprobierens gangbarer Lösungsansätze zur Krisenintervention brachte mich im Spätjahr 2008 dazu, mein professionelles Leben neu auszurichten.  Seit Januar 2009 bin ich als Burn-Out Scout selbständig tätig.

Bei Fragen und Anliegen, bitte über die Kontakt Seite eine Nachricht hinterlegen.

Mein eigener Weg in Kombination mit meinem psychologischen Wissen, gab mir die Chance, das Thema aus vielen verschiedenen Perspektiven zu analysieren und nach Auswegen aus dem Zustand “Eine Minute vor 12 Uhr” zu suchen und diese auszuprobieren. Ich fasse meine Erfahrungen immer so zusammen: “Letztendlich liegt die Lösung in uns selbst. Die Methodik kann ein Werkzeug sein, um Schlüsselmomente zu generieren, muss es freilich nicht. Wir sind einzigartig und ebenso einzigartig ist die Kombination der Erfolgsfaktoren, die dem Burn-Out Betroffenen den Weg aus diesem Prozess ermöglichen.”

Meine selbst entwickelte Methode genannt ‘goa’ – ganz ohne Antidepressiva ist ein Weg, der die Lebenslinien der Menschen aufzeichnet resp. beeindruckend visualisiert. Mittels Coachinggespräch, ziele ich darauf ab, die Bereitschaft zu fördern,  sich auf die Krisenbewältigung generell, und im speziellen,  sich auf einen Ausnahemzustand wie Burn-Out, einzulassen.

Mein Motto in diesem Sinne lautet: “Erlauben Sie sich, die Einzigartigkeit in ihr Leben zurückzubringen.”

:-)    Nicole Montag, Burn-Out Scout