Die Wintersonnwende haben wir ja erfolgreich am 21. Dezember 2008 durchlebt. Seit dem 22. Dezember werden die Tage im Minutentakt länger. Für alle Menschen, die schon Mitte Oktober die Sehnsucht nach Sonne und Wärme überfällt, sind dies schwerer werdende Tage. Dieses Phänomen, der mehr oder minder abnehmenden Aktivitäten und Lebensfreude hat in der psychologischen Literatur unter der Bezeichnung “seasonal affective disorder” (auf Deutsch: Winterdepression) Eingang in die Lehrbücher gefunden. Was sich hinter dieser schleichenden Verlangsamung der körperlichen Prozesse und der damit einhergehenden sich verschlechternden Stimmungslage – Menschen behaupten dann von sich, dass Sie nicht mehr “gut drauf” sind – verbirgt, wird gemeinhin mit dem mangelnden Sonnenlicht und der damit weniger bis kaum mehr einhergehenden Bildung von Vitamin D, welches das ‘well-being’ Produkt  Serotonin erzeugt, erklärt.

Was kann Frau oder Mann in diesem Fall tun? Ein Schulmediziner ohne holistische Therapieansätze, verschreibt Ihnen sehr wahrscheinlich gerne ein Antidepressivum. Das mag Ihnen durch unsere Winterphase helfen, spätestens im März haben Sie ein Problem, da Sie sich dann körperlich daran gewöhnt haben, eine Tablette einzuwerfen und in diesem Sinne Ihr ‘Problem’ vordergründig gelöst haben. Die Kosten für Antidepressiva sind enorm. Die Nachhaltigkeit dieser Therapieform tendiert meines Erachtens bei Diagnose “Winterdepression” gegen Null.  Sie haben kaum eine Lernkurve durchlaufen, um  sich mit Ihrem Körper und Ihrem mentalen Zustand  in Ein-Klang zu befinden. Eine komplementäre und sehr nachhaltige Therapieform könnte folgende Komponenten umfassen: Anschaffung einer Tageslichtlampe (Glühbirne immitiert das Sonnenlicht auch Vollspektrumlampen genannt), der Sie sich entweder einmal täglich für 30 Minuten aussetzen (dabei könnten Sie Ihre Meditationsrunde sozusagen ‘two-in-one’  einlegen) oder aber eine Schreibtischlampe, die das Tageslichtspektrum diffus über den gesamten Arbeitstag verbreitet. Wenn Sie können,  Zeit finden und es in Ihren Tagesrhythmus passt,  laufen Sie am besten nach dem leichten (wenig Fett, wenig Zucker) Mittagessen eine halbe Stunde, das wirkt wahre Wunder.  Jedoch ist mir aus meiner eigenen Berufstätigkeit sehr wohl bewusst, dass sich diese Aktion eher weniger in den beruflichen Tagesablauf integrieren lässt. Das Wochenende ist für diese Vorhaben bestens geeignet. Desweiteren gibt es aus der anthroposophischen Medizin wahre Wunderprodukte. Diese wären im Sinne von Rudolf Steiner,  Medizinalien, die starke Lichtträger sind. Hier wird mit Argentium und Phosphor gearbeitet. Moosbeerensaft am Nachmittag wirkt fünfmal besser als ein Energydrink und ist zudem noch frei von Industriezucker. Und zu guter Letzt gibt es seit ein paar Jahren einen weiteren Seegen: Eiseninfusionen.  Der von der WHO definierte minimale Eisengehalt im Blut, scheint durchaus zu tief angesetzt zu sein. Auf der anderen Seite sprechen die Erfolge von Doktor Beat Schaub in Binningen (BL) eine eindeutige Sprache.  In Kombination mit einer Vitamin B12 Spritzenkur und den Zinktabletten ist Ihnen in dieser Therapieform ein wichtiger Schritt hin zu körperlicher Stabilisierung garantiert. Probieren Sie aus. Letztlich ist der Weg, der für Sie stimmt, Ihr einzigartiger Weg. Auch im Umgang mit Licht.

In diesem Sinn: “Finden Sie Ihr Licht, innerlich als auch äusserlich.”

Herzlich, Nicole Montag, Burn-Out Scout

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